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900 Tage und 900 Nächte - die Leningrader Blockade
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Die Leningrader Blockade ist die schlimmste städtische Katastrophe der
Menschheitsgeschichte, Die genaue Zahl der Opfer ist bis heute unbekannt, erreicht aber wohl die Millionengrenze. Die Straßenbahn der Stadt hatte einen wichtigen Anteil am
Durchhaltewillen der Bevölkerung und leistete wichtige Arbeit.
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Die Leningrader Blockade
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Die Chronologie der Leningrader Blockade aus Sicht der Straßenbahn und
ihrer Mitarbeiter ...
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Fotos aus der belagerten Stadt
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Obwohl es streng verboten war in der blockierten Stadt zu fotografieren, sind zahlreiche Bilder
gemacht worden. Auch die Straßenbahn taucht immer wieder auf ...
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Netzplan 1941-1944
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Der Netzplan macht das Ausmaß der Zerstörungen an Wagen und Anlagen der Straßenbahn
schematisch deutlich ...
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Die Straßenbahn im besetzten Strelna
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Erst die Überlandstraßenbahn nach Strelna machte den Deutschen klar, dass sie in Leningrad angekommen waren. Viele Legenden ranken sich dabei
um diese Situation. Hier gibt es mehr Informationen ...
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Weitere Informationen
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Hier findest Du Informationen zur Wiederaufnahme des Betriebes und eine allgemeine Chronik der Blockade.
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DIE BLOCKADE
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Wie kaum eine andere Stadt der Welt war und ist Sankt-Petersburg / Leningrad
mit seiner Straßenbahn verbunden. Die Liebe der Petersburger und Leningrader zu ihrer Straßenbahn hängt vor allem mit den schweren Prüfungen der Blockade zusammen, die die
Leningrader und ihre Straßenbahn gemeinsam erlebten.
Die Blockade Leningrads vom 8. September 1941
bis zum 27. Januar 1944 ist wohl die größte Katastrophe, die eine Stadt jemals ereilt hat. Während der fast 900 Tage dauernden Belagerung der Stadt durch die deutsche
Wehrmacht und die Finnische Armee, kamen durch Hunger und Bombenangriffe zwischen 800.000 und 1,5 Mio. Menschen ums Leben. Der Winter 1941/42, in dem die Stadt teilweise
völlig von der Lebensmittelversorgung abgeschnitten war, forderte die meisten Opfer. Im Januar und Februar starben täglich mehr als 5000 Menschen.
In fast allen Tagebüchern und Erinnerungen von Teilnehmern der Blockade taucht auch die Straßenbahn immer wieder auf, sei
es bei der Einstellung des Betriebes am 3. Januar 1942 oder bei der Wiederaufnahme am 15. April 1942. Die Straßenbahn war in der blockierten Stadt eines der wenigen
Lebenszeichen, die Leningrad noch von sich gab. Mit der Einstellung des Straßenbahnverkehrs am 3. Januar 1942 erlosch bei vielen Einwohnern der letzte Funken Hoffnung auf die
Befreiung und kam erst bei der Eröffnung nach gut drei Monaten wieder.
3406 Straßenbahner
Leningrads ließen ihr Leben im Dienste für die Tram. Diese Seite soll 60 Jahre nach dem Ende der Leningrader Blockade das Gedächtnis an die Opfer aufrechterhalten und
gleichzeitig ein Erklärungsansatz sein, für die Verbundenheit, die die älteren Leningrader heute noch zu ihrer Straßenbahn haben.
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